2009

ANDACHT: REGENBOGEN

Andacht: REGENBOGEN

Es blitzte und donnerte. Es stürmte und regnete. Schließlich hat sich das Gewitter verzogen. Vor dem Hintergrund noch schwarzer Wolken erscheint ein farbig-schillernder Bogen. Wunderbar wölbt er sich über die Erde. Das Sonnenlicht bricht sich in alle Farben. Seit alter Zeit gilt der Regenbogen als ein Zeichen des Friedens. Er erinnert im Ursprung an das Ende der Sintflut. Die Bibel erzählt die Geschichte einer todbringenden Flut. Eine boshafte Menschengeneration ging unter. Die Tat eines heiligen Gottes. Doch genau dieser Gott wendet sich nach der Flut den Menschen neu zu. Seinen Kriegsbogen legt er aus der Hand und hängt ihn sichtbar in die Wolken: „Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken“, (1. Mose 9).

Der Regenbogen verkündet Frieden und signalisiert das Fortleben der Menschheit: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ Die Schöpfung geht ihren Gang. Die Schuld der Menschen soll nie wieder mit einer weltweiten Todesflut heimgesucht werden. Der lebendige Gott schenkt uns das Leben, jeden Tag neu. Gerade dann, wenn es dunkel wird im Alltag, Katastrophen und Krankheiten drohen, hilft der Blick nach oben zum Regenbogen. Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt.“ Dieses Licht strahlt auch an Regentagen und in Krisenzeiten.

Gesegnete Zeit
Egmond Prill

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