2009

ANDACHT: VERTRAUENSSACHE

Vertrauen ist der Anfang von allem. So werben Banken um Kunden. Autokauf ist Vertrauenssache. Das erklären Fachhändler. Erst recht beim Gebrauchtwagen-Erwerb ist Vertrauen gefragt. Stimmen die Angaben zum unfallfreien Wagen und zum tatsächlichen Kilometer-Stand? Politiker werden nicht müde, in Wahlkämpfen das Vertrauen in Parteiprogramme zu fordern. Ein Psalmdichter hat eigene Erfahrungen gemacht. Menschen versprechen viel. Am Ende bleiben von großen Plänen oft nur Bruchstücke. Selbst die besten Ideen enden meist schneller als gedacht:

„Verlasset euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen. Denn des Menschen Geist muss davon, und er muss wieder zu Erde werden; dann sind verloren alle seine Pläne.“ Psalm 146,3-4

Gottes Herrschaft dagegen bleibt unbegrenzt. Er regiert ewig und allmächtig. Er hat Himmel und Erde geschaffen und damit seine Größe gezeigt. Aber diese Macht zeigt sich erst recht, wo sich dieser gewaltige Gott den Fragen unseres Lebens zuwendet. Er hilft gerade den Menschen, die in der Welt wenig gelten. Wir können ihm vertrauen, wenn wir unten sind. „Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten.“ Was der Psalmbeter beschreibt, hat Jesus gesagt und getan. Er hat durch Gottes Kraft Blinde und Lahme geheilt, Hungrige gespeist und mitten in der alten Welt eine neue Welt gegründet. Jesus will unser Vertrauen gewinnen. Wer ihm glaubt, wird leben. Freilich: Vertrauen ist der Anfang von allem.

Gesegnete Zeit
Egmond Prill

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