2009

ANDACHT: Frohe Ostern – aufbrechen!

Es ist Ostern. Ein fröhliches Fest wird gefeiert. Friede, Freude, bunte Eier.  Für Kinder gibt es reichlich Zuckerzeug und Schokolade. Nach Weihnachten ist Ostern eine Zeit zum Konsumieren. Der Einzelhandel setzt auf Ostern.

Doch Weihnachten und Ostern verbindet noch mehr: Jesus Christus. Das Kind in der Krippe und der Mann am Kreuz sind eine Lebensgeschichte. Und der Auferstandene am Ostermorgen macht aus allem eine einzigartige Rettungsgeschichte. Als an diesem ersten Tag der neuen Woche die Sonne aufgeht, hat sich die Welt verändert. Eine neue Welt Gottes begann inmitten der alten Welt. Der auferstandene Christus begegnete seinen Freunden und er kommt zu uns.

„Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!“  (Lukas 12,49).

Vielerorts brennen Ostern große Feuer auf den Höhen. Der Winter ist vorbei, die kalte Jahreszeit ist zu Ende. Unbrauchbares wird zu Asche. Ostern heißt: Christus hat unsere Sünde getilgt und den Schuldbrief verbrannt. Er hat den Tod überwunden und lebt. Er will, dass auch wir mit dieser Kraft Gottes leben, dass wir ein Feuer brennen lassen. Es wird der Welt Licht und Wärme bringen. Genau danach sehnen sich viele. Erst recht jetzt, wo wir neu entdecken, mit Geld ist das Glück nicht zu kaufen. Friede und Freude beginnen da, wo wir im Vertrauen auf Gottes Auferstehungskraft Feindschaft und Verbitterung aufbrechen und einander annehmen. Dann können wir fröhlich feiern. Es ist Ostern.

Gesegnete Zeit
Egmond Prill

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